Zahlenspiele 2016

Die letzten Höhenmeter des Jahres 2016 habe ich am heutigen wolkenlosen Silvestertag mit Christoph Moser auf den Tourenskiern sammeln dürfen. Damit steht der Auswertung meines Trainings- und Wettkampfjahres 2016 nichts mehr im Wege. Wie in den Jahren zuvor, hier die trockenen Fakten:

Insgesamt habe ich ungefähr 936 h Sport getrieben, und damit rund 50 h mehr als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt sind das rund 2.5 h pro Tag. Das erstaunt mich selber, gefühlsmässig hätte ich auf weniger getippt. Klar, war ich die meiste Zeit wieder laufend bzw. wandernd unterwegs. Aber die Zeit auf den Tourenskiern wird immer mehr: 260 h in diesem Jahr, 145 h im letzten Jahr. Tendenz: weiter steigend 🙂
Zurückgelegt habe ich dabei ca. 9’246 km, und damit erneut weniger als in den letzten Jahren. 2014 waren es noch knapp über 10’000 km, letztes Jahr „nur“ 9’500 km.
Ich habe also für weniger Distanz mehr Zeit benötigt. Ich bin ich also langsamer geworden! An was liegt das? Bin ich schlechter geworden? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, schliesslich gibt es ja noch die Höhenmeter! Und von denen habe ich in diesem Jahr jede Menge gesammelt: erstmals hat es über 500’000 Höhenmeter gereicht! Für mich ist hier das Maximum erreicht. Mehr geht wohl nicht und macht auch keinen Sinn. Selbst bei den 500’000 hm bin ich mir nicht sicher, ob sie mich wirklich zu einem besseren Kletterer gemacht haben. Vermutlich wären hierfür weniger, aber dafür härtere Höhenmeter zielführender gewesen. Aber das spielt überhaupt keine Rolle, ich bereue keinen einzigen Höhenmeter.


Die Wettkampfsaison verlief fast perfekt. Bei 8 Wettkämpfen stand ich am Start, habe dabei rund 590 km und 33’700 hm zurückgelegt. 5 Mal hat es für den obersten Stockerlplatz gereicht, aber der 6. Platz beim Transvulcania und der 10. Platz bei der Weltmeisterschaft waren für mich die grösseren Erfolge. Ja, und dann ist da noch ein grosses DNF beim UTMB, das ich ehrlich gesagt immer noch nicht ganz verdaut habe. Es ist nicht so, dass ich deswegen noch deprimiert wäre. Aber der UTMB hat mir irgendwie die Motivation für (ultralange) Wettkämpfe zerstört. Auch wenn ich auf das Jahr 2016 zurückblicke, dann hatte ich die besten Tage nicht bei Wettkämpfen, sondern auf privaten Touren in den Bergen – alleine oder mit Gleichgesinnten. Mal schauen, ob oder besser wann die Wettkampf-Motivation wieder zurückkommt!

Wen es interessiert: Hier gibt’s die Zahlenspiele von 2013, hier von 2014 und hier von 2015.

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