Traumtag am Pizol

Auf geht’s zur Skitour!

Auf dem Weg nach Wangs im Pizolgebiet habe ich mir 2 Dinge fest vorgenommen:

Erstens wollte ich wie schon letzten Samstag in St. Antönien mächtig Spass im Schnee haben und zweitens: bloss nichts übertreiben. Genau das habe ich die letzten beiden Male im Pizolgebiet nämlich gemacht: Von Maienberg zur Wildseeluggen und das gleiche dann nochmal. So kommen über 3000 hm zusammen, was ist mit entzündeten Kniesehnen definitiv zu viel ist! Also, heute nur einmal!

Neuschnee?

Die Voraussetzungen für mein erstes Ziel waren gegeben: Keine Wolke am Himmel und Neuschnee soll es auch gegeben haben. Bei der Anfahrt durchs Rheintal war davon allerdings nichts zu sehen – im Gegenteil hier schien schon der Frühling Einzug zu halten. Und auch beim Startpunkt der Tour (Maienberg) auf knapp über 1000 m hat es definitiv nicht geschneit, sondern geregnet.

Auf der Anfahrt ins Pizolgebiet. Blick auf den majestätischen Alvier.

Auf der Anfahrt ins Pizolgebiet. Blick auf den majestätischen Alvier.

Ja, Neuschnee!

Egal, Skier anschnallen und los. Zuerst über die gefrorene, steile Skipiste nach Furt, wo es so langsam anfing Spass zu machen. Die Aufstiegsroute verlief nun immer öfters neben der Piste und der Neuschnee nahm stetig zu. Allerdings war es kein luftig leichter Pulverschnee, sondern schwerer Pappschnee. Kein Wunder bei den frühlingshaften Temperaturen. Und so wurde der Anstieg durchs Täli zum Krafttraining. Da ich nach den Schneefällen als erstes hier aufgestiegen bin, musste ich spuren. Puh, war das anstrengend! Die lange sportfreie Zeit ist nicht spurlos an meiner Form vorbeigegangen.

Zum ersten Mal mit Skiern im hochalpinen Gelände

Sobald ich wieder auf der normalen Aufstiegsroute war (die meisten Tourengeher fahren mit der Bahn bis zur Pizolhütte), begann der wahre Skitouren-Traum. Eine herrlich angelegte Spur, die sich durch den inzwischen pulvrigen Neuschnee zur Wildsseluggen hochschlängelte. Dort angekommen war der Blick auf die Tiefschneehänge unterhalb des Pizols zu verlockend, als die Tour zu beenden. Da auch die Lawinengefahr mässig war, entschloss ich mich also über den Pizolgletscher zum Pizolsattel aufzusteigen. Zum Glück, den der Ausblick auf das Sardonagebiet und vor allem die Tiefschneeabfahrt waren gigantisch.

Wildseeluggen: Umdrehen, oder weiter zum Pizolsattel?

Wildseeluggen: Umdrehen, oder weiter zum Pizolsattel?

Auch wenn es wieder etwas mehr geworden ist, als geplant: Ich glaube und hoffe, es war nicht zu viel. Zumindest war ich während der Skitour schmerzfrei und bin es auch jetzt noch. Falls das so bleibt, habe ich beide Tagesziele erreicht 🙂

Noch bin ich zurückhaltend – in den letzten Wochen habe ich schon sehr geglaubt wieder loslegen zu können, habe aber jedes Mal wieder einen Rückschlag erlitten.

DESHALB habe ich mich fürs Weitergehen entschieden. Beim Aufstieg unterhalb des Pizolgletschers

So müssen Skitouren sein! Beim Aufstieg unterhalb des Pizolgletschers

Was für ein Ausblick auf dem Pizolsattel!

Was für ein Ausblick auf dem Pizolsattel!

POWDER!!

POWDER!!

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