Rückblick 2014: Viele Höhen wenige Tiefen #4

Trail Ticino: der „Rekonvaleszenz-Lauf“

Weil ich nicht mit dem DNF im Hinterkopf an den Start des Transalpine-Run gehen wollte, habe ich entschlossen noch einen Wettkampf einzuschieben. Einerseits um zu testen, ob mit meiner Fusssohle wieder alles in Ordnung ist, und andererseits um mein Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. Was für ein Glück, dass der Trail Ticino stattfand und noch viel mehr, dass Matthias Dippacher, Constantin Pade und Philipp Quack auch starten wollten! Es wurde ein unvergessliches Wochenende mit Freunden, das mir mental so viel gebracht hat! Danke, Jungs!

Gruppenfoto im Nebel

Gruppenfoto im Nebel

Transalpine-Raun: 8 Tage harte Arbeit

Die Tage und Wochen vor dem Transalpin-Run habe ich ähnlich empfunden wie schon beim Zugspitz Ultratrail. Mit Startnummer 1 galten Mirco und ich zumindest als Mitfavoriten, ganz unbedarft an den Start zu gehen war also nicht möglich. Die Nervosität und der enorme Erfolgsdruck haben die Vorfreude auf 8 spannende Tage zumindest teilweise verdeckt. Auch während des Wettkampfes blieben die ganz grossen Emotionen aus. Dafür war das Wetter zu schlecht, die Etappen zu flach, das Tempo zu hoch und die noch folgenden Etappen zu anstrengend. Je näher wir dem Ziel in Sexten kamen, desto besser wurde es. Dass wir mittlerweile mit einem komfortablen Vorsprung in Führung lagen, hat natürlich dazu beigetragen. Aber auch darüber konnten wir uns nicht uneingeschränkt freuen, da die Schweden unfreiwillig aus der Wertung gestrichen werden mussten. Als Gesamtsieger des TAR in Sexten einlaufen zu dürfen, bei strahlendem Sonnenschein und den 3 Zinnen im Blick, war trotz allem ein ganz besonderer Moment.

Emotionaler Zieleinlauf in Sexten

Emotionaler Zieleinlauf in Sexten

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