Jahresrückblick 2013 – Highlights

Was waren also meine persönlichen Saisonhighlights?

Das ist gar nicht so einfach oder kurz zu beantworten. Es waren so viele…

Trail du Petit Ballon

Angefangen hat es mit dem Trail du Petit Ballon im März diesen Jahres. Es war mein erster Lauf jenseits der Marathondistanz und die Bedingungen waren mit 30 cm Neuschnee und Sturm nicht gerade einfach. Trotzdem hat es einen Heidenspass gemacht und obwohl man im Schneesturm nicht all zuviel gesehen hat, auch landschaftlich ein Highlight!

petit-ballon_01

Zugspitz Basetrail

Der nächste Höhepunkt war der Zugspitz Basetrail. Mit seinen langen Forstautobahnen vielleicht nicht der schönste Trail, aber ich hatte an diesem Tag sehr gute Beine und das Ergebnis war natürlich perfekt. Beeindruckend war ausserdem die Vorstellung vom Zauberlehrling, den ich auf den letzten Metern des Ultratrails sehen konnte. Das erste Mal 100 km und souverän gewonnen, Respekt!

4 Trails

Zu den 4 Trails muss ich nicht viel sagen, es waren 4 Tage der Superlative: Das Wetter hätte besser nicht sein können, die Trails waren der Hammer, ich musste mich noch nie so quälen, habe aber dafür auch noch nie so intensive Glücksgefühle erlebt. Dieser Wettkampf war und ist etwas Besonderes, jeder Trailrunner sollte ein mal daran teilnehmen!

Etappe 3 Panorama Grat 03

Matterhorn Ultraks 46K

Ein weiteres Highlight war der 1. Matterhorn Ultraks. Nicht nur die Trails und das gewaltige Bergpanorama waren Spitzenklasse, sondern auch das Teilnehmerfeld: Kilian Jornet, Luis Alberto Hernando, Tofol Castanyer, Marc Lauenstein, … Die Startliste las sich wie das Who-Is-Who der Traillauf-Szene. Es hat zwar „nur“ für den 8. Rang gereicht, trotzdem war das für mich eines der grössten Erfolge in diesem Jahr!

Downhill vom Gornergrat

Sardona Ultra-Trail

Und dann kam der Sardona Ultra-Trail – mein erster „richtiger“ Utra-Trail. Zwar bin ich davor schon den Swissalpine K78 gelaufen, aber der hat aufgrund der vielen Asphalt- und Forstwegen wenig mit Traillaufen zu tun. Ich muss zugeben, dass ich vor den 82 km, 6’200 hm und der Streckenführung durch z.T. hochalpines Gelände gewaltig Respekt hatte. Ich kenne die Region vom Training und wusste, dass der Wettkampf verdammt anspruchsvoll werden würde. Das war er dann auch und ich muss nicht erwähnen, dass ich leiden musste wie nie zuvor. Aber nicht deswegen bleibt mir dieser Wettkampf in Erinnerung. Es sind die überwältigende Schönheit der Tektonikarena Sardona (UNESCO Weltkulturerbe), die familiären Atmosphäre (Danke Umberto!) und dass ich während des Laufs Matthias Dippacher kennen lernen durfte!

Prättigau Höhenweg

Natürlich gab es auch Highlights ausserhalb der Wettkämpfe! Allen voran der Prättigau Höhenweg. Einen kleinen Abschnitt dieses Weitwanderwegs, der von Landquart nach Klosters führt, bin ich bei einer früheren Trainingsrunde abgelaufen. Damals war ich so begeistert von dem Wanderweg, dass klar war: Diesen Weg muss ich irgendwann komplett ablaufen! Dank meinem Freund Christian, ohne den diese Aktion nicht möglich gewesen wäre (Danke Chris!), konnte ich das letzte hochsommerliche Wochenende nutzen, um den 73 km langen Traumtrail mit immerhin 3’780 hm unter die Füsse zu nehmen. Gebraucht habe 8:19 h (falls es auch jemand probieren möchte 😉 ).

2013 Praettigau Hoehenweg

Ultra-Trail del Lago d’Orta

Das Ende der Traillauf-Saison fand, wie schon im letzten Jahr, im Piemont am Lago d’Orta statt. Im Gegensatz zu 2012 nahm ich heuer aber an der Ultra-Distanz (80 km, ± 5’000 hm) teil. Ähnlich wie der Sardona Ultra-Trail zeichnet sich dieser Wettkampf durch eine familiäre Atmosphäre aus und auch die Strecke zaubert jedem Trailrunner ein Lächeln ins Gesicht! Das Wetter hat auch mitgespielt und so halfen traumhafte Bergpanoramen über die Strapazen des Wettkampfes hinweg. Obwohl sich nach der mittlerweile langen Saison etwas Erschöpfung eingestellt hat, verlief das Rennen hervorragend. Neben meinem Sieg haben die so herzlichen Italiener, die leckere Pizza und das traumhaft gelegene Hotel Panoramico für eine unvergessliches Wochenende gesorgt. Da nimmt man fünfstündige Autofahrt gerne in Kauf.

Monte Croce - Kopie

[important]An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die mich während der Saison unterstützt haben, ganz besonders meinen Eltern und Chris![/important]

 

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