Das Jahr 2017 in Bildern

Das Jahr 2017 hätte besser nicht laufen können. Nicht weil die Wettkampfsaison sehr erfolgreich war, sondern viel wichtiger, weil ich nie verletzt war und wieder unzählige grossartige Tage in den Bergen verbringen durfte. Die Highlights habe ich in eigenen Beiträgen beschrieben, daher wieder ein Jahresrückblick mit den persönlichen „Bildern des Monats“.

Januar

Der vergangene Winter hat lange auf sich warten lassen. So lange, dass ich an Neujahr zu Fuss (!) auf den Vilan konnte. Ich bin über den fast schneefreien Südgrat hoch und konnte einen weiteren strahlenden Tag geniessen. Auch wenn das eine super Tour war, konnte ich den ersten richtigen Schneefall kaum erwarten. Der kam dann auch zwei Tage später und am 6. Januar stand ich dann zum ersten Mal mit den Skieren auf der Sassauna 🙂

Februar

Im Jahresrückblick 2016 habe ich ebenfalls diesen Wegweiser oberhalb der Alp Carschina gezeigt. Der grosse Unterschied zum Vorjahr: 2017 lag einiges weniger Schnee. Trotzdem hat es immer wieder für tolle Skitouren im Gelände gereicht. Mein Favorit: Die „St. Antönier Gipfelparade“: Eggberg, Hasenflüeli, Riedchopf, Rotspitz, Schollberg, Girenspitz 🙂

März

Leider war der Winter auch im März nicht besonders winterlich. Es lag recht wenig Schnee und immer wieder hat es bis weit nach oben geregnet. Da kam es mir sehr gelegen, dass ich am Ende des Monats einen Ausflug ins Tessin machen durfte: Zu einem Videodreh für den Scenictrail! Besonders viel zum Laufen gekommen bin ich zwar nicht, aber schön war es trotzdem und ausserdem hätten meine Beine das auch nicht mitgemacht. Denn schneearmer Winter hin oder her, ich war auch im März fast ausschliesslich mit den Skiern unterwegs.

April

Wie heisst es so schön? Der April macht, was er will. Und 2017 hat er auch gemacht, was ich will 🙂 So spät der Winter gekommen ist, so spät hat er auch geendet. Und deshalb gab es im April dann doch noch die perfekten Skitourentage mit feinstem Pulverschnee! Ich war in jedem Fall sehr froh, dass ich mich nicht für einen grossen Wettkampf im Frühjahr, wie beispielsweise den Transvulcania, angemeldet habe. Denn so konnte ich den Spätwinter uneingeschränkt geniessen und die Trailrunning-Schuhe ohne schlechtes Gewissen im Schrank lassen.

Mai

Der Mai war nicht nur der Monat des ersten Wettkampfes (Garda Trentino Trail),sondern auch der Monat mit den ersten richtigen Trailruns in den Prättigauer Bergen. Aufgrund der späten Schneefällen hat es lange gedauert, bis ich den GRATweg zum ersten Mal machen konnte. Und wie man sieht, lag auch noch ordentlich Schnee. Aber das war nicht weiter tragisch.

Juni

Im Juni stand der erst richtig grosse Wettkampf an: der Scenictrail. Anders als in den Jahren zuvor nicht auf der für mich perfekten 54 km langen Strecke, sondern auf der neuen Ultradistanz. Das bedeutete 113 Kilometer mit fast 8000 Höhenmeter. Ehrlich gesagt war mir das fast zu viel und auch die Streckenführung hat mir nicht soo gut gefallen wie die ursprüngliche Strecke. Ein unvergessliches Erlebnis war es trotzdem, zumal ich das ganze Rennen mit meinem  TAR-Partner und ausserdem sehr guten Freund Matthias laufen durfte!

Juli

Der Juli stand ganz klar im Zeichen des Eiger Ultra Trails. Mit Superlativen soll man ja sparsam umgehen. Aber in diesem Fall muss ich sie einfach gebrauchen: Es war das beste Rennen, das ich je abgeliefert habe. Ob es jemals wieder so gut laufen kann? Ich weiss es nicht…

August

Der August war der Monat der grossen Touren. Keine Wettkämpfe, dafür umso mehr Zeit für unzählige Ausflüge in die umliegenden Berge. Das Highlight war natürlich die Schanfigg-Umrundung, aber auch die Besteigung des Ringelspitz war unvergesslich. Als Bild des Monats habe ich trotzdem deinen Schnappschuss gewählt, auf dem man das gewaltige Panorama auf die Schweizer Dolomiten sieht. Das beste an dem Bild: der Aussichtspunkt ist nur eine knappe Stunde (egal ob zu Fuss oder mit dem Velo) von meiner Wohnung entfernt. Kein Wunder also, dass ich 2017 unzählige Male dort oben war.

September

Im September hat mir Pascal das beste nur denkbare Geburtstagsgeschenk gemacht: er hat mich trotz nicht gerade idealer Bedingungen auf meinen ersten 4000er genommen. Unser Ziel war das Lagginhorn im Wallis. Das einzig blöde an der Tour war, dass man praktisch nichts gesehen hat. Deswegen bin ich 3 Wochen später nochmal aufs Lagginhorn gereist. Dann aber bei strahlendem Wetter,  guten Bedingungen und auch ein wenig schneller. Der aktuelle STRAVA-CR des Segments „Saas-Grund – Lagginhorn“ liegt jetzt bei 2:15:59 h, Pascal 😉

Oktober

Der Oktober 2017 war wirklich goldig! Dank stabiler Hochdrucklagen waren die Verhältnisse perfekt für alpine Trailruns. Dies ermöglichte mir endlich auf den höchsten Liechtensteiner, den Vorder Grauspitz, zu gehen. Ich konnte den Gipfel als Teil einer gigantischen Tour einbauen: Maienfeld – Falknis – Alp Ijes – Vorder Grauspitz – Hinter Grauspitz – Plasteikopf – Rappastein – Kolme – Heubüal – Vaduz.

November

Wie 2016 gab es auch 2017 einen richtigen Wintereinbruch im November. Anders als im Jahr zuvor blieb der wochenlange Föhn aber aus und es gab immer wieder neue Schneefälle. So war es möglich schon im November Zöpfe in den lockeren Pulverschnee zu setzen. Immer sehr lohnenswert sind die Nordosthänge in der Abfahrt vom Hasenflüeli 🙂

Dezember

Auch im Dezember blieben wir von Föhn und Tauwetter verschont, die Laufschuhe konnten also im Schrank bleiben. Die Verhältnisse ermöglichten sogar richtig anspruchsvolle Touren, wie die Weihnachtstour mit Christoph Moser aufs Flüela Wisshorn, Schwarzhorn und Jörihorn. Chris fotografierte mich von einem Nebengipfel des Flüela Wisshorn. Natürlich waren auch wieder traumhafte Abfahrten dabei, es gab also gleich mehrfach Bescherung an Weihnachten!

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